Fast nur Sieger

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PressespiegelHildesheimer Erfolg bei ”Schüler experimentieren“


Platz eins in den Geo- und Raumwissenschaften belegten Maximilian Glehn und Johannes Gritzka (beide 13, von links) von der Marienschule. Fotos: Gossmann
Hildesheim (ph). Zehn fuhren hin, neun kehrten ausgezeichnet zurück, drei von ihnen als Landessieger: Hildesheim schnitt gut ab beim Landeswettbewerb ”Schüler experimentieren“ in Oldenburg.
Die Creme der jüngsten Niedersächsischen Forscher präsentierte drei Tage lang den Juroren und Zuschauern in der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg ihre Ergebnisse. Hinzu kamen die bereits in Hildesheim vorgelegten schriftlichen Ausarbeitungen, eine Rolle bei der Bewertung spielte auch die Sicherheit der öffentlichen Selbstdarstellung. Gefördert und ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der EWE-Stiftung. Als dann die Jury vor die Preisträger trat und die Ergebnisse verkündete, strahlte auch Dieter Kubisch, der Hildesheimer Wettbewerbsleiter, stolz. ”Wieder einmal ein 90-Prozent-Ergebnis für Hildesheim!“ freute er sich. Lediglich eines der zehn Hildesheimer Schülerteams fuhr ohne einen Preis nach Hause, alle anderen wurden geehrt. ”Ein tolles Ergebnis,“ sagt Kubisch.
Sieht man sich die beteiligten Schulen an, schießt die Marienschule den Vogel ab. Sie stellt gleich zwei Landessieger. Das benachbarte Josephinum errang einen Landessieg und einen dritten Platz, ein weiterer dritter Rang ging ans Scharnhorstgymnasium.
Die Preisträger im Einzelnen:

1. Platz Arbeitswelt: Lena Maria Klose (11) und Lisa-Marie Stutzki (12) von der Marienschule fanden heraus, welche Geräusche beim Arbeiten stören. Ergebnis: Mozart-Musik beflügelt sogar eher, dazwischenreden stört am meisten.
1. Platz Geo- und Raumwissenschaften: Maximilian Glehn und Johannes Gritzka (beide 13) von der Marienschule haben ein Erschütterungs-Messgerät selbst gebaut. Und zwar aus Kristallen, die eigentlich dazu da sind, im Elektrofeuerzeug den Zündfunken zu erzeugen (Piezo genannt).
1. Platz Technik: Thomas Hildebrandt (13) vom Gymnasium Josephinum hat ein Lagersystem komplett aus Fischertechnik gebaut. Förderbänder und Lastenaufzug werden dabei elektronisch von einem Computer gesteuert.
3. Platz Biologie: Jan Phillip Gässler (12) vom Josephinum fand heraus, dass Ohren auch noch weiter wachsen, wenn man erwachsen ist.
3. Platz Mathematik/Informatik: Der Scharnhorstschüler Steven Schuppmann befasste sich mit Steckspielen für Kinder und deren mathematische Grundlagen.
Sonderpreise: Den von der Zeitschrift ”Spektrum der Wissenschaft“ erhielt Nils Voß (14) vom Andreanum, den für Rundfunk- und Fernsehtechnik Felix Geilert (14) vom Scharnhorstgymnasium und den für Umweltwissenschaften Theresa Wohlfahrt (13), Annika Hagemann (12) und Maike Willke (12) von der Marienschule. Und schließlich bekam die 13-jährige Alissa Kiesel von der Michelsenschule den Preis für den schönsten Projektstand, was besonders bemerkenswert ist, da dieser Preis von allen Teilnehmern vergeben wird.
Nach dem guten Abschneiden der Junioren warten Kubisch und seine Mitstreiter nun mit Spannung auf den morgigen Mittwoch. Da werden in Clausthal-Zellerfeld die diesjährigen Landessieger des Wettbewerbs ”Jugend forscht“ vorgestellt.

Artikel aus "Hildesheimer Allgemeine Zeitung" vom 20.03.2007




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