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Schulprofil

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„Indem diese Schule für sich den Auftrag erkennt und angenommen hat, sich intensiv nicht nur um die Leistung, sondern auch um das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler zu kümmern, bewahrt die Marienschule das Vermächtnis der Hl. Angela und realisiert den Auftrag des Konzils, das der katholischen Schule die Aufgabe zuweist, den biblischen Geist der Freiheit und der Liebe erfahrbar zu machen.“
(Bischof Norbert Trelle in seinen Worten zur Einweihung und Segnung des Atrium der Marienschule im Mai 2006)


Das Profil der Marienschule ergibt sich gradlinig aus ihren Wurzeln:

In der Mitte des 19. Jahrhunderts im Jahr 1846 gründete eine Initiative katholischer Eltern diese Schule für ihre Töchter in einer Zeit, in der höhere Schulbildung für Mädchen weder vom Staat noch von den Kirchen angeboten wurde. Mitarbeit und Engagement von Eltern stellen also grundlegende Elemente im Selbstverständnis der Schule dar, in der das Gespräch und der Austausch mit den Eltern und ihre Mitarbeit zum Wohl ihrer Kinder einen erheblichen Beitrag zu der besonderen Atmosphäre in dieser Schule leisten.
Von Beginn an wurden Schülerinnen anderer Konfessionen ebenfalls aufgenommen.
Die Ursulinen aus Duderstadt, eine weltweit tätige Ordensgemeinschaft, die in der Nachfolge der Hl. Angela Merici junge Leute ausbildet und betreut, übernahm die Schule 1853 auf die Bitte des damaligen Bischofs von Hildesheim und führte sie bis in die Mitte der 90er Jahre zu einem der größten Gymnasien in Stadt und Kreis, sodass ihr Ruf auch überregional anerkannt wurde. Die individuelle Förderung jedes Einzelnen und die besondere Fürsorge wurden hier über das übliche Maß hinaus gepflegt - eine Verpflichtung, die die Marienschule niemals ablegen wird, weil sie zu ihrer Identität gehört wie die Erziehung nach dem christlichen Menschenbild.

Ausdruck dieser Identität ist auch die Choralei, das älteste Säkulargebäude Hildesheims, ehemals Teil des Kapitels Heilig Kreuz, seit langem Teil der Schulgebäude. Die Choralei als Standort fast 1000jähriger schulischer Tradition belegt die lange Erfahrung in der Vermittlung abendländischer christlicher Werte, eine Erziehung, die Schülerinnen und Schüler eine feste Basis für ihren Lebensweg bauen und tragende Kriterien für ihre Entscheidungen entwickeln lässt.

Zur Zielsetzung dieser Erziehung gehört, die Begabungen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihnen Freude an Leistung und Erfolg zu vermitteln. Ein anspruchsvolles, über -durchschnittliches Lernniveau spiegelt sich in den Leistungsergebnissen, z.B. im Abitur, das seit Jahrzehnten besser als der Landesdurchschnitt ausfällt.


Neben der Bejahung des positiv ausgerichteten Leistungsgedankens tritt das entscheidende Kriterium, die Persönlichkeit des Kindes zu respektieren und alters- wie begabungsgemäß zu entwickeln.
Diesem Anliegen sind sämtliche Bemühungen zu- und untergeordnet. Dazu dient nicht nur das persönliche Gespräch zwischen Schüler, Lehrer und Eltern, sondern auch ein reiches Zusatzangebot an freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen.

In Ruhe seine Kräfte zu schulen und stark zu werden - das, um Eltern zu zitieren, macht u.a. den ”Charme der Marienschule“ aus.



Folgende einzelne Elemente des Schulprofils sollen hier kurz angesprochen werden:

• Regelmäßige Gottesdienste, Feiern und Aktionen begleiten das Kirchenjahr; Unterricht in katholischer oder evangelischer Religion in allen Jahrgangsstufen.

• Ein Ambiente, das nicht nur Betreuung und Versorgung gewährleistet, sondern den Anspruch stellt, dass sich alle in dieser Schule wohl fühlen. Die architektonisch anspruchsvolle Gestaltung des Geländes, das Miteinander von historisch wertvollen und neuen Gebäuden und Grünzonen mit Sitz- und Spielgelegenheiten sind Teil der ästhetisch - künstlerischen Erziehung und spiegeln den besonderen Anspruch der Schule.

• Eine Stundentafel, die die Höchstzahl der vom Land Niedersachsen genehmigten Unterrichtsstunden vorsieht. In keinem Fach werden Stunden zugunsten einer Profilbildung gekürzt.

• Neben gemischten Klassen, die in den ersten beiden Jahren zusätzlich Förderung in einer Fremdsprache oder die Arbeitsgemeinschaft Forschen wählen, gibt es das Angebot besonderer
Wege, die jedoch alle die gleichen Fächer und Anzahl an Unterrichtsstunden aufweisen:

Die musischen Klassen, die in den Jahrgängen 5 - 7 als Bläserklassen beginnen, dann als Akzent das Fach Darstellendes Spiel und im 9. Jahrgang einen Akzent in Kunst erhalten.
Diese Klassen stehen Mädchen und Jungen offen.


Mit Mädchenklassen hat die Marienschule als ehemalige Mädchenschule (bis 1991) beste Erfahrungen gesammelt, wie Ehemalige regelmäßig bestätigen. Die parallel laufende Entwicklung der Schülerinnen und die ungestörte Konzentration auf die Förderung hat stets zu hervorragenden Ergebnissen nicht nur in Fremdsprachen, sondern auch in Naturwissenschaften und Mathematik geführt. Mehr dazu erfahren Sie hier.


• Das Zentrum Schulseelsorge begleitet und berät Schülerinnen , Schüler und Eltern in Krisensituationen, aber auch bei alltäglichen Sorgen wie Konzentrationsstörungen oderProblemen in der Arbeitsorganisation.

• Das Kollegium beschäftigt sich seit mehreren Jahren im Rahmen der pädagogischen Schulentwicklung mit der Vermittlung von Methodenkompetenz, Teambildung und Kommunikationstechniken.

• Das große Angebot an Arbeitsgemeinschaften im musischen oder im naturwissenschaftlichen Bereich

• Das Angebot an Fahrten: Jede Schülerin, jeder Schüler kann im Lauf der Schulzeit Fahrten zu ausgewählten Zielen im Ausland unternehmen und dabei Sprachen und Länder kennen lernen.

 

Was macht die Marienschule eigentlich aus? Welche Besonderheiten gibt es und worauf legt die Marienschule wert?

Pastoral - katechetischer Bereich
• Gottesdienste
• Tage religiöser Orientierung
• Schulpastoral aus Eltern, Schülern, Lehrern
• Beratung/Betreuung in Schulproblemen/Schüler als Streitschlichter

Angebot einer Versorgung
• Cafeteria: Eltern für Schüler (3 Tage pro Woche)
• Hausaufgabenbetreuung bis 15h für Schülerinnen und Schüler der Eingangsstufe

Coaching
• Berufsfindung- und Berufsvorbereitung, u.a. mit Eltern, Betrieben und Arbeitsamt
• Arbeitsrealität und sozialer Dienst im Sozialpraktikum
• Schwesternhelferinnenkurs
• Schulsanitäter

Schulfahrten
• Landschulheim, Waldeinsatz
• Studienfahrten, Skikurs

außerdem:
• Neue Technologien in allen Fächern
• Projektarbeit
• Zertifikate (u.a. EDV - Anwenderzertifikat des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft; Sprachprüfungen)
• Jugend forscht
• Fremdsprachenwettbewerbe
• Förderung musikalischer Begabungen und anderer durch Ausleihe von Musikinstrumenten
• Partnerschaften für 5.Klassen

 

 





Gymnasium Marienschule Hildesheim
Brühl 1-3 | 31134 Hildesheim | Telefon: 0 51 21 / 91 74 0

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